Der Juli glich einem Dammbruch, denn ich setzte lange vor mir Hergeschobenes und lange Geplantes um. Nun besitze ich ein Freebie, ein Newsletter-Muster, auf mich zugeschnittene Claude-Skills und einen pointierteren Claim. Zudem verfasste ich drei neue Blogartikel. Und ich kann auf meine 8-tägige Wanderung in den Hohen Tauern zurückblicken.
Summer Blogging School bei Judith Peters
KI rund ums Bloggen bilden die Inhalte der sechs Workshops ab. Ich arbeitete an bestehenden Blogartikeln und reicherte sie mit persönlicher Erfahrung und konkreteren Formulierungen an, beschäftigte mich mit SEO und GEO, etablierte einen Brand-Skill samt neuem Claim, begann mit der Umsetzung meines Newsletters und gestaltete ein Freebie.
Meine größten Aha-Erlebnisse dabei: Claude ist beim Schreiben ein richtig guter Sparringspartner, und er hilft mir enorm bei der Ideenfindung und Umsetzung von Freebies. Allein hatte ich gar keine Idee dafür, doch mit Claude konnte ich aus drei eines aussuchen.
Newsletter: mein erster eigener Rundbrief entsteht
Lange war ich skeptisch gewesen, ob ich einen Newsletter bräuchte und wollte, über welche Themen ich schreiben sollte, und schrak nicht zuletzt vor dem technischen und finanziellen Aufwand dafür zurück. Daher schob ich diese Entscheidungen monatelang vor mir her. Doch mittels KI entwarf ich nun im Handumdrehen ein Newsletter-Muster für seinen Aufbau und seine Rubriken, konzipierte die Newsletter-Anmeldeseite und die zugehörigen Bestätigungsseiten. Live wird der Newsletter im August gehen. Für den Mail-Versand habe ich mich für den Anbieter Brevo entschieden, da er das für kleine Volumen kostenlos offeriert.
Drei Freebies auf einen Streich
Sehr lange war mir unklar geblieben, was ich als Freebie anbieten könnte. Die Summer Blogging School löste dieses Problem und es entstanden gleich drei davon:
- Eine Zusammenfassung meines Blogartikels über schwierige Gespräche als Notfallkarte für akute Streitmomente.
- Der ‚Satz-Zerleger‘ als PDF: eine praktische Anleitung, mit der zwei Parteien das Kommunikationsquadrat auf den Satz anwenden können, der den Streit auslöste.
- Das interaktive Quiz: ‚Welcher Konflikttyp bin ich?‘. Es ist bereits live und direkt auf meiner Homepage aufrufbar.
Drei Freebies in einem Monat. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet.
Claim geschärft: Auf ins Neuland
Zum Jahreswechsel 25/26 hatte ich mir den Claim „Offen in die Zukunft“ gegeben und war damit ganz zufrieden. Im fünften Workshop der Summer Blogging School ging es dann genau um Branding und Claim, und ich ließ mich auf den Prüfprozess ein. Herausgekommen ist „Auf ins Neuland“: pointierter, mit mehr Aufbruchsenergie, näher an dem, was ich eigentlich sagen will.
Die ganze Geschichte dahinter, inklusive meiner Keilschrift-Vergangenheit im Nahen Osten, habe ich in einem eigenen Artikel aufgeschrieben: „Auf ins Neuland“: Die Geschichte hinter meinem neuen Claim (veröffentlicht am 31. Juli 2026).
Drei neue Blogartikel
Neben all der Konzeptarbeit schrieb ich im Juli auch drei Blogartikel:
- Warum ein Mann nach vier Stunden Mediation weinte – und was danach anders war (21. Juli 2026): ein Fallbeispiel dazu, warum Gefühle zeigen in der Mediation oft der Wendepunkt ist.
- Die 5 Konflikttypen (25. Juli 2026): Vermeider, Anpasser, Kämpfer, Ausgleicher, Brückenbauer, mit Praxisbeispielen und Verlinkung zum Quiz.
- „Auf ins Neuland“: Die Geschichte hinter meinem neuen Claim (31. Juli 2026).
Trotz aller Unterstützung durch die KI bleibt bloggen Arbeit. Claude hilft mir, doch ohne meine Kreativität entsteht kein Text und ohne gründliche Redaktion veröffentliche ich keinen.
Und sonst so: die Alpentour
2025 hatte ich sie beschlossen, im Januar 2026 präzisiert, im Juli durchgeführt: meine Alpentour. Zusammen mit einer Freundin überquerte ich die Hohen Tauern von Taxenbach bis Greifenburg. 8 Tage, 80 km, 11000 Höhenmeter.
Vorbereitet hatte ich mich seit Januar mit 330 km Lauftraining und 12000 Höhenmetern. Das hat bestens funktioniert, auf der Tour bekam ich nicht ein Mal Muskelkater oder fühlte mich erschöpft. Yeah! Trotzdem empfanden wir die Etappen, die der Wanderführer vorschlägt, teils als zu lang und anstrengend. Hüttenwirte und junge Leute teilten unsere Einschätzung. Wer die gesamte Strecke Salzburg – Triest am Stück laufen will, braucht die Kondition eines Leistungssportlers. Die alpinen, immer wieder ausgesetzten Stellen dagegen meisterten wir anstandslos.
In der Goldberggruppe waren unsere Stationen die Berghütten Schutzhaus Neubau, Duisburger Hütte, Fraganter Schutzhaus, danach stiegen wir ins Mölltal ab. Gleich auf der zweiten Etappe ging’s über den Zentralkamm der Alpen. Der Weg zur Fraganter Scharte, zum höchsten Punkt der Tour, ist eine Besichtigungstour der Zeugnisse des Goldabbaus, der vom 15. – 19. Jhd. dauerte. Die Ruinen befinden sich zwischen 2000 und 2500 Metern! Kälte, Hitze, schlechte Ernährung, lange Arbeitszeiten. Wir waren tief beeindruckt, was die Menschen damals leisteten.
Starker Wind und dräuende Regenwolken scheuchten uns weiter zur Scharte auf 2754m und ließen uns wenig Zeit, um unseren alpinen Erfolg und die Aussicht zu genießen.
Vom Mölltal stiegen wir auf in die Kreuzeckgruppe zur Hugo Gerbers Hütte, wanderten zur Feldner Hütte, zuletzt zur Emberger Alm. Noch einsamer als die Goldberggruppe ist die Kreuzeckgruppe, hier begegnet man Gämsen, Murmeltieren, Schneehühnern und laut Warntafel Wölfen.
Einerseits ist das Wandern dort sehr idyllisch, andererseits sollte man aufpassen, dass man keinen Unfall erleidet, denn man ist auf sich gestellt. Meist hat man in den Hohen Tauern weder Telefon- noch Internetverbindung. Dafür kann man Postkarten verschicken (s.u.), der Kasten wird im Sommer regelmäßig geleert.
Trotz der Anstrengung gefiel uns die Tour sehr gut. Die teils wilde und teils liebliche Landschaft und die herzlichen Begegnungen mit unterschiedlichsten Menschen in den Hütten und im Tal werden wir nicht vergessen.
Ausblick auf August
- Newsletter-Anmeldung und -Versand technisch einrichten
- die Via Mala und weitere Teile der Schwabenkinder-Wege in der Schweiz erwandern

Über mich: Auf ins Neuland! Dies ist mein Claim und Motto fürs Leben. Man hat seine Vorstellungen von der Zukunft und dann passiert das Leben. Es erfordert Anpassungen und Weiterentwicklung, es verleiht Impulse und überrascht. Ich fände nichts langweiliger als zu wissen, was ich in den nächsten Jahrzehnte erleben werde. Dieselbe Energie für einen Aufbruch ins Neuland bringen Klienten mit, mit der sie Lösungen und Konstellationen entwickeln, die sie sich vorher nicht vorstellen konnten. Mehr über mich erfahren Sie hier.














