Monatsrückblick August 2026

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Ulrike Wanner sitzt mit Laptop im Garten

Auch der August war vollgepackt: Er brachte mich in The Content Society, wo ich mir seither frischen Wind fürs Bloggen hole, schickte mir eine erste Newsletter-Abonnentin, kaum dass die Anmeldeseite online war, und bekräftigte die steigende Nachfrage nach Konflikt-Coaching.

Zwischendurch hielt der Monat einen nächtlichen Segeltörn auf dem Bodensee bereit und eine morgendliche Ruderpartie auf dem Rhein.

Ein alter beruflicher Glaubenssatz, den ich schon vor Jahren über Bord geworfen hatte, kam beim Bloggen noch einmal zur Sprache, und einen zweiten, ganz persönlichen, habe ich im August verabschiedet. Kurzum: ein Monat, der mich beruflich vorangebracht und persönlich ordentlich Neuland hat entdecken lassen.

Nachfrage nach Konfliktcoaching steigt

Konfliktcoaching ist ein 1:1-Format, in dem ich eine einzelne Konfliktpartei begleite, wenn eine gemeinsame Mediation nicht zustande kommt oder nicht gewünscht ist. Die Nachfrage nach dem Coaching hat sich seit April verdreifacht und dokumentiert den Bedarf dafür.

Ich bin sehr froh, dass ich diese Methode gelernt habe. Denn so kann ich Menschen gut helfen, die sonst mit ihrer Belastung alleine blieben.

Die Klienten kommen meistens verzweifelt oder mutlos zu mir und nach einer oder zwei Sitzungen blühen sie wieder auf. Das mitzuerleben, ist für mich sehr befriedigend und begeistert mich jedesmal aufs Neue.

The Content Society: frischer Wind fürs Bloggen

Ich bin der Gruppe ‚The Content Society (TCS)‘ beigetreten, die Judith Peters leitet. Für mich bedeutet das ein Füllhorn an Inspiration und Techniktipps rund ums Bloggen, dazu eine muntere Gemeinschaft, die sich gegenseitig weitere Anregungen gibt. Genau das richtige Umfeld, wenn man tiefer in die Welt des Bloggens vordringt.

Konkret bedeutet das bis zum Jahresende für mich:

  • Im September starte ich eine Umfrage bei meiner Zielgruppe über ihren Einsatz von KI bei Konflikten
  • Von Oktober – Dezember beschäftige ich mich mit einem Adventskalender zum Thema Konfliktbearbeitung für meine Abonnenten

Mit den Themen für 2027 habe ich mich noch gar nicht befasst, das wird peu à peu geschehen.

Newsletter, Newsletter, Newsletter

Meine Newsletter-Anmeldung ist fertig, und sie läuft. Man kann sich einfach so eintragen oder ein Freebie dazu bekommen. Das Freebie führt zur Antwort auf die Frage, die man um des Friedens Willen lieber nicht stellt.

Hier ein Auszug:

Mit der Gestaltung und Funktion der Landing-Pages bin ich inzwischen richtig zufrieden, aber bis dahin kostete insgesamt eine Woche an Arbeit und Tests, denn ich hatte sowas vorher noch nie eingerichtet. Die ersten Hürden stellten die Terminologie, die Brevo verwendet, und der Umgang mit dem Mailprogramm dar. Doch Youtube sei Dank, die Tutorien beantworteten meine Fragen.

Ein weiteres Problem bestand in der Aufteilung der Anmeldung in Landingpages, Anmeldemasken, Mails fürs double-opt-in, das ganze mal mit und mal ohne Freebie. Doch mit jedem Durchlauf verstand ich das Zusammenspiel der Komponenten besser. Hat jemand eine Frage zum Newsletter? Ich kann sie jetzt beantworten!

Natürlich brauchte es auch einen CTA für die Newsletter-Anmeldung, den ich hier gleich mal eingebaut habe.

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Und dann der eigentliche Höhepunkt: Ich habe meinen ersten Newsletter verschickt. Die Anmeldeseite war kaum freigeschaltet, da hatte sich schon 1(!) Person eingetragen. Kurz darauf ging der Newsletter raus. Yeah! Ich arbeite daran, dass die Zahl bis zum Jahresende auf 50+ Abonnenten anwächst.

Ein Update fürs Update

Die Blogartikel zeigen jetzt zusätzlich zum Veröffentlichungsdatum ein Aktualisierungsdatum. Das gibt Ihnen als Leserin oder Leser einen besseren Überblick, was gerade aktuell ist, und mir eine gute Übersicht, welchen Artikel ich mir nochmals vorknöpfen sollte. Letzteres betrifft die Artikel, die Statistiken, Auswertungen, Zahlen, Fakten nennen, die veralten können.

Neu im Blog: „Streit alleine lösen? Was dieser Glaubenssatz verhindert.“

Im Artikel ‚Streit alleine lösen? …‘ sollte es ursprünglich nur um den Glaubenssatz meiner Klienten gehen, alles ohne externe Hilfe bearbeiten zu müssen: woher er kommt, was er verhindert, und welche Vorteile durch eine unbeteiligte Person entstehen.

Beim Schreiben habe ich gemerkt, dass auch ich diesem Glaubenssatz lange angehangen hatte, und ergänzte, wie ich ihn überwunden hatte. Somit wurde der Artikel persönlicher, als ich geplant hatte. Das ist für mich völlig in Ordnung, denn so können Interessenten klar nachvollziehen, dass ich die Prozesse, die sie vor sich haben, auch selbst durchlaufen habe. Ich bin so überzeugt von Mediation, dass ich bei einem belastenden Konflikt selbst eine in Anspruch nehmen werde.

Bodensee-Abenteuer: Segeln, Wind und ein über Bord geworfener Glaubenssatz

Im August habe ich mich von einem weiteren Glaubenssatz verabschiedet, und zwar dem, dass ich auf Booten grundsätzlich seekrank werde. Der hat sich Gott sei Dank als falsch herausgestellt. Ausführlich getestet habe ich das auf einem Törn mit Freunden von Friedrichshafen nach Konstanz und zurück. Anlass war das Feuerwerk zum Seenachtsfest: Wir sind hingesegelt, haben begeistert zugeschaut, und sind nachts zurückgesegelt. Dieses nächtliche Zurücksegeln im Mondschein bei fast tropischer Schwüle war fast das Schönste an dem ganzen Abend.

Bei der Gelegenheit habe ich zum ersten Mal auf die Windrichtungen am Bodensee geachtet. Fast drei Jahre hatte ich in Konstanz gelebt, ohne dass mich das als Landratte je interessiert hätte. Jetzt aber schon, und einiges ist mir aufgefallen: Rund um Friedrichshafen herrscht meist Flaute, weiter östlich davon üblicherweise Südwind, und im Überlinger See kommt der Wind normalerweise von Westen.

Neuland in Basel: mein erstes Mal im Ruderboot

Ein weiteres Highlight des Monats war ein Sommerfest in Basel, zu dem mich Freunde eingeladen hatten. In diesem Zug habe ich mich, ganz nach meinem Motto, ins Neuland gewagt und mich zum ersten Mal in meinem Leben in ein Ruderboot gesetzt. Gerudert haben vier mit allen Wassern gewaschene Sportlerinnen, und nach einer knappen Einweisung, wie man so ein Boot steuert, ging es auch schon los. Ich habe total Feuer gefangen und jede Phase der Fahrt genossen. Bei nächster Gelegenheit steuere ich wieder, wenn mich ein Team in seinem Ruderboot mitnimmt.

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Von Ulrike Wanner

Über mich: Assyriologin, Systemanalytikerin, Programmiererin. Seit 2019 arbeite ich als Mediatorin in Tübingen und verhelfe Parteien zu Klarheit über ihre Konflikte und zu kreativen Lösungen. Bei Auseinandersetzungen sind Analyse und Struktur unerlässlich, doch je höher die emotionale Verstrickung, desto geringer die Lösungskompetenz. Ich weiß, wovon ich rede. Denn manchmal brauchen auch Mediatorinnen eine Mediatorin. Für mich ist das kein Widerspruch zu meinem Beruf. Es ist die logische Konsequenz aus allem, was ich in ihm gelernt habe. Mehr über mich erfahren Sie hier.

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