Der Juni mixte kräftig Marketing als Mediatorin mit der Welt der KI, bescherte Klarheit über bestehende und fehlende Routinen, zwang zur Anpassung von Lauftraining und Tools, verschmolz realisierte Strategien mit künftigen. Lange erschien mir Werbung als lästig. Doch je länger ich mich damit beschäftigte, desto mehr Ideen bekam ich. Und zu meinem Erstaunen machte das Spaß!
Marketing als Mediatorin
Marketing als Mediatorin besteht aus einem recht großen Puzzle von Elementen. Damit die Einzelteile wirklich ineinandergreifen und ein Gesamtbild ergeben, reflektierte ich das Gesamtkonzept. Und siehe da, es gab Lücken zu schließen.
Umgesetzte Konzepte für Konflikt-Coaching vor Ort und online

Geworben habe ich bislang fürs Konflikt-Coaching
- in Gesprächen, u.a. im Blauen Haus
- im Zusammenhang mit meinem Impulsvortrag
- auf meiner Homepage
Dieser Mix wirkte, doch das wichtigste Element waren die mündlichen Hinweise auf dieses Angebot. Die Menschen nehmen es mehr und mehr in privaten wie in beruflichen Zusammenhängen in Anspruch.
Für die Klienten war ihr Wandel von geknickt und perspektivlos hin zu lächelnd und zuversichtlich frappierend. Und mich macht es glücklich, den Leuten mit dieser Methode zu helfen. Allein für das Miterleben der Wandlungen hat es sich in meinen Augen gelohnt, meinen Büro-Job aufzugeben.
Künftige Konzepte für Konflikt-Coaching vor Ort und online
Damit mein Angebot bekannter wird, plane ich:
- Newsletter
- Posts auf LinkedIn und Facebook
- einen spezifischen Impulsvortrag im Blauen Haus
Künftige Konzepte für Mediationen in Präsenz
Die Frage war, wie ich im Raum Tü bekannter werden und hier die Leute ansprechen könnte. Da Konflikte überall auftreten, wo Menschen zusammen leben oder arbeiten, bestehen sehr viele Anknüpfungspunkte. Hierzu entwickelte und recherchierte ich Ideen für Aktionen im Zusammenhang mit
- Messen, z.B. der SenFit und dem Infotag ‚alles geregelt‘
- Stadtteilfesten
- Jahrestagen wie z.B. Tag der Mediation am 18.6.
- Institutionen zu besonderen Anlässen, z.B. mit Bibliothek und VHS
Da Marketing als Mediatorin auch für meine Kolleginnen ein Thema ist, eignen sich manche Aktionen
- in der Gruppe mit Kolleginnen des Arbeitskreises Tübingen-Reulingen
- mit meiner Intervisionsgruppe
- für mich alleine
Weiterbildungen
Videobearbeitung VSDC

Wieviel Routine ich mittlerweile beim Drehen und Fotografieren habe, fiel mir kürzlich so richtig auf. Der Ausgangspunkt war, dass ich Fotos für Postings brauchte und ich eins mit Flipchart im Hintergrund wollte. Da dies alleine schwer zu bewerkstelligen ist, entschied ich mich für ein Video und der Auskopplung verschiedener Bilder.
Beleuchtungssituation und Ausschnitt hatte ich mit sicherem Blick erfasst und durch meine bisherige Übung mehr Selbstverständlichkeit und Gelassenheit vor der Kamera erworben. Das Video war ruckzuck gedreht! Das war vor ein paar Monaten noch unvorstellbar.
Deutlich länger dauerte die die Nachbearbeitung. Generell verwende ich VSDC, doch viel zu selten, um darin Routine zu entwickeln. Es bedurfte einiger Versuche und eines YouTube-Videos, bis die Arbeit getan war. Damit es künftig fluppt, erstellte ich meine eigene Anleitung.
KI-Theorie
Im Juni erweiterte ich meine Kenntnisse der Begriffe und Funktionen und übersetzte sie in meine Diktion. Die KI-Welt erscheint als DAS Neue, als ob das Rad komplett neu erfunden worden wäre, doch Funktionen und Steuerungsmethoden gibt es schon lange.
So hießen z.B. Agenten früher Batch-Jobs und erledigten brav und zeitgesteuert ihre mehrstufigen Aufgaben im Hintergrund. Dafür wurden eigene Sprachen entwickelt. Durch solche Anknüpfungspunkte an meine Großrechner-Vergangenheit kann ich mir das Neue besser vorstellen und mir merken.
KI-Anwendung
Auf LinkedIn stellen derzeit viele freundliche Menschen eine Menge erprobter Prompts, Tasks, Skills, Tipps zum Umgang mit Claude bis hin zu Angeboten für ganze Workshops kostenlos zur Verfügung. So beispielsweise Sabine Schwanda, deren Schwerpunkt auf Werbung und Positionierung liegt.
Bester Tipp eines LinkedIn-Users: reverse engeneering. Das bedeutet man gibt der KI ein Arbeitsergebnis, mit dem man richtig zufrieden ist, und fragt, welcher Prompt dieses Ergebnis sofort geliefert hätte. Danach benutzt man nur noch diesen Prompt.
Das Sammeln nützlicher Einzelteile ist das Eine. Doch das Andere ist deren effiziente Verwendung. Es stellen sich grundlegende Fragen nach dem persönlichen Verwendungszweck der KI-Helferlein (zit. nach Judith Peters) und einer Speicherung, die systematischen Zugriff darauf erlaubt.
- Was sind notwendige Aufgaben, die mir Zeit rauben oder die ich ungern erledige?
- Welche dieser Aufgaben sind einmalig und welche wiederkehrend?
- Welche Sammlerstücke helfen mir dabei? Was muss ich ergänzen?
Verwenden möchte ich Claude
- Blogartikel überarbeiten
- Newsletter überarbeiten
- Vorträge überarbeiten
- Freebie überarbeiten
- Posts überarbeiten
- Recherchieren
- Metadescriptions erstellen
- Bilder beschriften
- Marketing-Strategien verbessern
Mein Fazit: Es gibt mehr Anwendungsbereiche als ich anfänglich dachte. Meine Konsequenz: Ich buchte Judith Peters‘ Summer Blogging School und einen Claude Pro Account.
KI-Didaktik
Zusätzlich lese ich aus Interesse an Didaktik gerne die Newsletter des Schweizer Lehrers Lucca Spohn. Seine Zielgruppe sind Lehrer und Dozenten. Alle seine Anleitungen testet er in den Klassenzimmern und was er veröffentlicht, hat den Praxistest bestanden. Mich fasziniert, wie er seine Schüler dazu bringt, KI souverän einzusetzen und deren Ergebnisse zu bewerten. Turnusmäßig ertönt der Ruf nach Medienkompetenz. Spohn vermittelt sie.
Als Grundlage dienen ihm Joscha Falcks fünf Dimensionen des Unterrichts, aus der er eine Aufgabenkultur entwickelte:
- Lernen über KI
- Lernen mit KI
- Lernen durch KI
- Lernen trotz KI
- Lernen bewusst ohne KI?
Auf Basis dieser Aufgabenkultur gestaltet Spohn seinen Unterricht und setzt den Akzent auf die nicht delegierbare Denkleistung.
Und sonst so
Trotz Hitzewelle setzte ich mein Trainingsprogramm fort. Damit ich es durchhalte, verlegte ich meine Joggingstrecke komplett in den Wald und die Uhrzeit deutlich vor. So schaffe ich 8 – 9 km pro Einheit.
Insgesamt sammelten sich auf meiner Laufbilanz seit Januar für die Vorbereitung der Alpentour 12000+ hm und 330 km an. Das hätte ich mir ehrlich gesagt an Silvester nicht zugetraut.

Über mich: Offen in die Zukunft. Dies ist mein Claim und Motto fürs Leben. Man hat seine Vorstellungen von der Zukunft und dann passiert das Leben. Es erfordert Anpassungen und Weiterentwicklung, es verleiht Impulse und überrascht. Ich fände nichts langweiliger als zu wissen, was ich in den nächsten Jahrzehnte erleben werde. Dieselbe Offenheit für die Zukunft bringen Klienten mit. Denn ihre Kreativität führt sie zu Lösungen, die sie sich vorher nicht vorstellen konnten. Mehr über mich erfahren Sie hier.