Ungeklärte Konflikte beeinträchtigen Beziehungen und das eigene Wohlbefinden. Man weiß genau, dass nur eine offene Aussprache hilft. Doch aus unterschiedlichsten Gründen schiebt man sie vor sich her, weil man zum Beispiel eine Eskalation oder die eigene Unterlegenheit befürchtet. Wie Sie Ihre Angst vor schwierigen Gesprächen überwinden und sie erfolgreich führen, erfahren Sie im vorliegenden Leitfaden. Sie werden endlich die Dinge ansprechen, die Ihnen schon lange im Magen liegen, damit wieder Nähe und Vertrauen Ihre wichtigsten Beziehungen prägen.
Eigentlich ist die Beziehung zum Partner oder zur Freundin gut, aber manchmal ärgert man sich über den anderen. Vielleicht, weil der Partner in einem Maß Unterstützung einfordert, die er selbst nicht zu geben bereit ist, oder weil die Freundin dazu neigt, sich bei Verabredungen deutlich zu verspäten. Sie wollen nicht kleinlich sein, und wischen Ihren Unmut immer wieder beiseite, irgendwann nehmen Sie sich vor, beim nächsten Mal direkt ein klärendes Gespräch zu führen. Doch im Innersten spüren Sie, dass Sie aus Angst diese Ausflüchte vorschieben und nicht wissen, wie Sie sie überwinden sollen. Als Folge von all dem wundert sich der Partner über Ihre ablehnende Haltung und die Freundin ist gekränkt, weil Sie sie nur noch in großen Abständen treffen wollen. Ihre Beziehungen kühlen sich ab, das Grummeln in Ihrem Magen bleibt.
Mit wem möchten Sie ein schwieriges Gespräch führen?
Sicherlich gibt es in Ihrem näheren oder weiteren Kreis einige Personen, bei denen Sie das Gefühl haben, ein klärendes Gespräch würde Ihre Beziehung verbessern. Erstellen Sie eine Liste all der Personen, die Ihnen hierbei in den Sinn kommen. Zensieren Sie sich nicht, ordnen Sie nicht. Schreiben Sie frei von der Leber weg.
Wenn Sie die Liste erstellt haben, reflektieren Sie ehrlich: Welche dieser Beziehungen belasten Sie? Welche Stimmen in Ihnen sagen, dass etwas nicht rund läuft, obwohl äußerlich alles „ok“ scheint? Markieren Sie alle Personen, bei denen das zutrifft.
Im nächsten Schritt notieren Sie zu jeder markierten Person, wie sich Ihre Reaktion auf die Missstimmung körperlich ausdrückte.
- War es ein Kloß im Hals?
- Magenweh?
- eine zugeschnürte Kehle?
- Begann Ihr Herz zu klopfen?
- …
Fügen Sie weiterhin hinzu, welche konkreten Störgefühle Sie bemerkten. Sind das:
- Missverständnisse?
- wiederkehrende Streitmuster?
- unerfüllte Bedürfnisse?
- Schweigen statt Gespräch?
- bedrückte Atmosphäre?
- …
Versuchen Sie jetzt, sich möglichst konkret an die jeweiligen Situationen zu erinnern. Welche Sätze blieben bei Ihnen hängen, welche Blicke oder Gesten? Ergänzen Sie Ihre Liste pro markierter Person mit möglichst vielen Details.
Wählen Sie im nächsten Schritt aus der eben erstellten Auflistung die Beziehung aus, die Ihnen am meisten bedeutet und bei der Sie eine Veränderung zum Guten für möglich halten. Denken Sie daran: Verbesserungen bedeuten nicht, dass nach der Aussprache alles perfekt laufen wird. Doch ganz sicher wird es für beide Gesprächspartner mehr Klarheit geben: Klarheit über Standpunkte, Wahrnehmungen und Interpretationen. Und natürlich über die dadurch ausgelösten Gefühle. Und so wie Sie Ihrem Gegenüber vertraut haben, dass es Ihre Offenheit schätzt, wird es künftig im umgekehrten Fall auf Ihre Offenheit vertrauen.
Legen Sie nun eine Reihenfolge der übrigen Gesprächspartner nach den oben genannten Kriterien fest. Am Ende besitzen Sie eine Aufstellung in absteigender Reihe.
Wie wäre Ihr Leben nach dem schwierigen Gespräch?
Stellen Sie sich bildlich vor, wie es wäre, wenn es keine belastete Beziehung mehr gäbe. Wie würden Sie sich fühlen? Was würden Sie tun? Formulieren Sie Ihre Vision bitte positiv. Also nicht „dann müsste ich nicht mehr jedes Wort auf die Goldwaage legen“, sondern „ich könnte reden, wie mir der Schnabel gewachsen ist.“
Welche Unterschiede würden Sie in Ihrem Alltag bemerken, Ihrem Wohlbefinden und Ihrem Sicherheitsgefühl? Schwelgen Sie in Ihren Visionen, malen Sie sie detailreich aus.
Ergänzen Sie Ihre Reihenfolgenliste der schwierigen Gesprächspartner um ein Schlagwort, das für Ihr zukünftiges Leben steht.
Auswahl des Gesprächspartners
Manche Menschen beginnen am liebsten mit der größten Herausforderung, manche am liebsten mit der kleinsten. Beides ist völlig in Ordnung, es hängt schlicht vom Individuum ab. Welcher Typ sind Sie? Wenn Ihnen die Einordnung schwerfällt, verschieben Sie Entscheidung für einen bestimmten Gesprächspartner, bis Sie sich mit den Strategien pro Hürde im übernächsten Kapitel befasst haben.
Für viele Menschen hat sich die Methode bewährt, mit kleineren Herausforderungen anzufangen. Die Lernerfolge pro geführtem Gespräch fließen ins nächste Gespräch ein und fördern Ihr Selbstbewusstsein und Ihre Souveränität.
Welche Hürden haben Sie bisher vom schwierigen Gespräch abgehalten?
Sammeln Sie in dieser Phase alle Gedanken, die Ihnen dazu durch den Kopf gehen. Notieren Sie alles, auch wenn es Ihnen nichtig erscheint. Lassen Sie sich Zeit dafür und stellen Sie sich die Situationen nochmals ganz bildlich vor, in denen Sie die Missstimmung gefühlt, aber nichts gesagt haben. Was hat Sie abgehalten? Welche Hürde trifft auf welche Person zu?
- Fehlende Zeit
- Störfaktoren wie zu viele Personen anwesend, eventuell hören auch Fremde zu, oder zu laute Umgebung
- Es fehlen die richtigen Worte
- Angst vor Beziehungsabbruch
- Erziehung zur Harmonie und Höflichkeit
- Angst vor Unterlegenheit
- …
Dass Sie in dieser Phase unsicher werden, ob Sie Ihrem Vorhaben gewachsen sind, ist verständlich. Führen Sie sich Ihre persönliche Zukunft vor Augen, wie entspannt und glücklich Sie sich fühlten, wenn die Gespräche hinter Ihnen lägen.
Sie wünschen sich Unterstützung?
Ich begleite Sie gerne auf Ihrem Weg, damit sich Ihre Visionen in Realität verwandeln.
Entwickeln Sie pro Hürde eine Strategie für das schwierige Gespräch
Ihre Angst überwinden Sie am einfachsten, wenn Sie Ihren Blick von Hürden und Hemmnissen ab- und zu umsetzbaren Konzepten hinwenden. Wenn Sie wissen, was Sie bei schwierigen Gesprächen alles tun können, gewinnen Sie Ihr Vertrauen in sich zurück und werden wieder handlungsfähig.
Hürde ‚fehlende Zeit‘
Planen Sie die Zeitspanne für das Treffen großzügig plus einen Puffer dafür ein. Vereinbaren Sie mit Ihrem Gegenüber den Termin an einem Tag, an dem Ihrer beider Kalender nicht zu voll sind. Eventuell möchten Sie nach dem Treffen etwas Zeit nehmen, um das Gespräch zu reflektieren und dem Erlebten nachzuspüren.
Erwähnen Sie bei der Terminabsprache unbedingt, dass Sie über Ihre Beziehung zueinander sprechen möchten. So kann sich Ihr Gesprächspartner schon Gedanken machen und fühlt sich nicht so überrumpelt.
Hürde ‚Störfaktoren‘
Treffen Sie sich privat für das Gespräch und sorgen Sie eventuell für eine Kinderbetreuung, falls der Nachwuchs noch viel Aufmerksamkeit erfordert.
Auch Telefone oder akustische Benachrichtigungen über elektronische Infos können ablenken. Schalten Sie alles stumm, was Sie von Ihrer Konzentration auf das Gespräch abbringt.
Manchen Menschen fällt das Reden und das Entwickeln von Gedanken im Gehen leichter. In solchen Fällen bietet sich ein gemeinsamer Spaziergang in ruhiger Umgebung an.
Hürde ‚Formulierungen‘
Lesen Sie nochmals in Ihren Notizen nach, wie Sie die störende Situation konkret erlebt haben. Welche Worte haben Sie dafür gewählt? Ersetzen Sie gegebenenfalls abwertende Formulierungen durch neutrale, doch verniedlichen Sie nichts.
Unterscheiden Sie, was Sie beobachtet und was Sie interpretiert haben. Verwenden Sie für Interpretationen Ich-Botschaften. Wenn Sie bei den Formulierungen unsicher sind, helfen die Gewaltfreie Kommunikation und das Kommunikationsquadrat.
Beispiele:
- Ich habe gesehen, dass …
- Irritiert / gekränkt hat mich …
- Ich wünsche mir für die Zukunft …
Hürde ‚Angst vor Beziehungsabbruch‘
Sprechen Sie Ihre Angst zu Beginn des schwierigen Gesprächs direkt aus. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dies viel Überwindung kostet. Doch wenn Sie sich ein Herz gefasst haben, werden Sie wie ich erleben, wie diese Offenheit Ihrem Gegenüber den Wind aus den Segeln nehmen wird.
Hilfreich kann dabei eine Formulierung wie diese sein: „Mit liegt viel an unserer Beziehung, deshalb habe ich um dieses Gespräch gebeten. Ich wünsche mir sehr, dass wieder alles in Ordnung kommt. Aber es fällt mir schwer darüber zu sprechen, weil ich Angst habe, dass du dann nichts mehr mit mir zu tun haben willst.“
Die wahrscheinlichste Reaktion Ihres Gesprächspartners ist eine Umarmung.
Hürde ‚Erziehung zur Harmonie und Höflichkeit‘
Besonders Mädchen und Frauen wurden und werden zur Harmonie um fast jeden Preis erzogen. Widerspruch und Selbstbewusstsein sind modernere Konzepte und werden eher Männern zugesprochen.
Werfen Sie solche Gedanken über Bord. Es geht um die Klärung einer Situation auf Augenhöhe. Sehen Sie der Auseinandersetzung mit Ruhe entgegen, denn Sie haben Ihre Formulierungen an der Gewaltfreien Kommunikation ausgerichtet und werden Ihren Gesprächspartner somit nicht kränken.
Hürde ‚Angst vor Unterlegenheit bei der Auseinandersetzung‘
Manche Menschen können in Auseinandersetzungen sehr gut argumentieren und vordergründig schlüssig ihr Verhalten als gerechtfertigt darstellen oder die Wahrnehmung ihres Gegenübers als falsch darstellen. Zurück bleibt das Gefühl verloren und den anderen zu Unrecht beschuldigt zu haben. Wem das passiert ist, der zweifelt grundsätzlich schneller an seiner Wahrnehmung und überlegt länger, ob er sich wehren darf und soll. Dies ist eine menschliche und nachvollziehbare Reaktion. Doch sie verhindert eine Beziehung auf Augenhöhe.
Erinnern Sie sich möglichst genau, nach welcher Taktik Ihr Gegenüber in der Vergangenheit vorgegangen ist. An welchen Stellen war seine Argumentation unlogisch? An welchen Stellen fühlten Sie sich abgewertet oder Ihre Beobachtungen in Frage gestellt? Wie könnten Sie darauf reagieren? Entwerfen Sie am besten mehrere Szenarien dafür. Bei den Formulierungen bieten die Prinzipien der Gewaltfreien Kommunikation eine verlässliche Richtschnur.
Optimal ist das Üben mit einem Sparringspartner. So müssen Sie die Sätze, die Sie entgegnen möchten, laut aussprechen. Sie werden selbst an Ihrer Stimme hören, ob Sie Ihren Formulierungen glauben. Falls Zweifel keimten, sollten Sie die lieber mit Ihrem Sparringspartner ausräumen als mit Ihrem Gegenüber in der Echtsituation.
Weitere Hürden
Wenn Sie weitere Hürden als die hier aufgeführten notiert haben, überlegen Sie sich, wie Sie mit diesen verfahren können. Wie können Sie sie aus dem Weg räumen? Was kann Ihnen dabei helfen? Könnte eine andere Person dabei helfen?
Sobald Sie alle Hürden bedacht haben, dürfen Sie sich auf die Schulter klopfen. Denn Sie haben bereits viel geleistet. Sie haben sich den unangenehmen Gefühlen und Situationen nochmals ausgesetzt und detaillierte Konzepte entwickelt. Bravo! Spüren Sie jetzt in sich hinein: Wie fühlen Sie sich jetzt? Was hat sich bereits verändert, seit Sie mit Ihrer Analyse begonnen haben? Sind Sie zuversichtlicher? Ruhiger? Selbstbewusster? Sie haben Ihre Angst vor schwierigen Gesprächen überwunden? Prima! Nun sind Sie bereit für die weiteren Vorbereitungen.
Sie wünschen sich Unterstützung?
Wenn Sie einen Sparringspartner wünschen, der unvoreingenommen auf Ihre Situation blickt, sprechen Sie mich unverbindlich an, damit wieder Nähe Ihre Beziehung kennzeichnet.
Erfolgsfaktoren für das schwierige Gespräch
Selbstklärung
Anhand Ihrer Vorbereitungen haben Sie sich viele Gedanken gemacht, erlebte Situationen analysiert und künftige in Varianten durchgespielt.
Sie wissen jetzt:
- wo Sie stehen
- welche Bedürfnisse Ihnen wichtig sind
- wo Ihre Grenzen sind
- was Sie für sich möchten
- was der Andere tun oder unterlassen soll
Widerstände / Gegenargumente des Gegenübers antizipieren
Es kann gut sein, dass Ihr Gegenüber von Ihrem Wunsch nach einer Aussprache überrascht ist. Vielleicht, weil er Sie von dieser Seite nicht kennt, oder weil ihm Aussprachen unangenehm sind. Überlegen Sie, mit welchen Argumenten Ihr Gegenüber dieses Gespräch generell ablehnen könnte und formulieren Sie respektvolle Gegenargumente. Bleiben Sie hartnäckig und verwenden Sie diese Anfangshürde keinesfalls, um sich vor dem eigentlichen schwierigen Gespräch zu drücken. Erlauben Sie sich keine Ausflüchte. Und spätestens, wenn Sie Ihren Wunsch nach einer guten Beziehung zu dieser Person herausgestellt haben, wird sie einem Termin zustimmen.
Verlauf des schwierigen Gesprächs steuern
Redezeit und Haltung
Sie haben sich ausgiebig auf das Gespräch vorbereitet, jetzt sitzen Sie dem Anderen gegenüber. Wenn Sie Ihre Sicht der Dinge erläutern, fassen Sie sich kurz und beobachten, ob der Andere Ihre Punkte nachvollziehen kann. Übergeben Sie ihm das Wort und hören nun Ihrerseits zu, was der Andere vorbringt.
Seien Sie offen für die Perspektive Ihres Partners. Höchstwahrscheinlich hat er die Situation völlig anders erlebt als Sie. Signalisieren Sie durch Körperhaltung und Mimik, dass Sie aufmerksam und offen dafür sind, was Sie nun hören. Ihr Gegenüber muss spüren, es geht nicht um seine Verurteilung, sondern um die Wahrnehmung seiner Sicht.
Verunsicherung und Emotionen
Wenn Sie seine Reaktion im Zuge Ihrer Vorbereitung vorhergesehen haben – wunderbar. Falls Sie seine Reaktion überrascht und verunsichert, sagen Sie, dass Sie überrascht sind und um Zeit bitten, um kurz darüber nachzudenken. Machen Sie Ihre Gedanken und Gefühle so transparent wie möglich und wie es für die Situation angemessen ist. Bei einer Aussprache unter Freundinnen werden Sie sich persönlicher zeigen als bei einem Kollegen.
Falls Sie völlig aus dem Konzept gekommen sind, zum Beispiel, weil es Sie emotional zu sehr aufwühlt, brechen Sie das Gespräch unter Hinweis auf Ihre Aufregung ab und kündigen eine Fortsetzung an, wenn Sie sich beruhigt haben. Keine Angst: Ihr Gegenüber hat auf jeden Fall verstanden, dass Sie nicht flüchten wollen, sondern Ihnen an der Klärung liegt und Ihnen eine sachliche Auseinandersetzung wichtig ist. Häufig ist dem Anderen gar nicht klar, wie stark Sie die ungeklärte Situation belastet. Erst ein Gefühlsausbruch führt ihm dies vor Augen und dürfte seine Bereitschaft erhöhen, sein bisheriges Verhalten zu überdenken.
Abschluss und Vereinbarungen
Bedanken Sie sich am Ende des schwierigen Gesprächs bei Ihrem Gegenüber für seine Bereitschaft, sich auf darauf einzulassen. Vielleicht haben Sie auch neue Seiten am Anderen kennengelernt, dann können Sie dies entsprechend erwähnen.
Vereinbaren Sie nun klare Regeln, wie Sie künftig mit Konflikten oder Störgefühlen umgehen wollen. Soll es verbale Hinweise oder Gesten als Stoppsignale geben? Wenn ja, welche? Soll es eine direkte Klärung geben oder wollen Sie eine Nacht darüber schlafen? Sprechen Sie über Details, damit beiden das Verfahren ganz klar wird. Zudem haftet es besser im Gedächtnis und Sie werden sich eher in der nächsten brenzligen Situation daran erinnern.
Fassen Sie am Ende die Ergebnisse Ihres Gesprächs und die Vereinbarung für die Zukunft zusammen. Stimmt Ihr Gegenüber dem zu? Haben Sie beide dasselbe verstanden? Fragen Sie auch Ihr Gegenüber, wie es die Aussprache empfunden hat. Sie werden höchstwahrscheinlich eine positive Antwort bekommen!
Reflexion des schwierigen Gesprächs
Sie haben es geschafft! Sie sind über Ihren Schatten gesprungen und haben sich der unangenehmen Situation ausgesetzt. Bravo! Gut, eventuell hat es hie und da noch geholpert, aber Fakt bleibt, Sie haben den Prozess begonnen. Sie weichen nicht mehr aus, Sie steuern auf Ihr Ziel zu! Natürlich sind Sie noch nicht ständig souverän in Auseinandersetzungen, Sie haben sich ja gerade erst auf den Weg gemacht.
Halten Sie Ihren Wandel schriftlich fest:
- Was hat sich bereits nach dem ersten schwierigen Gespräch in Ihrer Einstellung dazu geändert?
- Was hat im Gespräch gut funktioniert?
- Was darf noch besser werden?
- Wie hilfreich war die Aussprache für Ihre Beziehung zum Konfliktpartner?
- Mit wem möchten Sie die nächste Aussprache führen?
Sparringspartner
Die theoretische Vorbereitung gemäß der vorliegenden Anleitung bildet eine solide Grundlage für Ihre schwierigen Gespräche. Ein praktischer Testlauf mit einem Sparringspartner vor der Auseinandersetzung verhilft zu mehr Sicherheit. Wählen Sie hierfür jemanden aus, dem Sie vertrauen, und der in solchen Situationen geübt ist. Das kann eine Freundin oder ein Verwandter sein.
Manche Konflikte lassen sich einfacher mit einer externen Kommunikationsexpertin lösen, das ist völlig in Ordnung. Wenn Sie sich verheddert haben und sich eine neutrale Person wünschen, die klares Feedback gibt und die richtigen Fragen stellt, begleite ich Sie gerne durch den Prozess. Vereinbaren Sie ein Konfliktcoaching oder eine Mediation, damit Sie Ihre Vision als Realität erleben.
Sie wünschen sich Unterstützung?
Wenn Sie einen Sparringspartner wünschen, der unvoreingenommen auf Ihre Situation blickt, sprechen Sie mich unverbindlich an, damit wieder Nähe Ihre Beziehung kennzeichnet.

Über mich: Offen in die Zukunft. Dies ist mein Claim und Motto fürs Leben. Man hat seine Vorstellungen von der Zukunft und dann passiert das Leben. Es erfordert Anpassungen und Weiterentwicklung, es verleiht Impulse und überrascht. Ich fände nichts langweiliger als zu wissen, was ich in den nächsten Jahrzehnte erleben werde. Dieselbe Offenheit für die Zukunft bringen Klienten mit. Denn ihre Kreativität führt sie zu Lösungen, die sie sich vorher nicht vorstellen konnten. Mehr über mich erfahren Sie hier.