Beim Schreiben des Monatsrückblicks ist mir erst aufgefallen, wie viel ich im Januar geleistet habe. Das Verbessern meiner Online-Auftritte war gut und wichtig. Doch bedeutsamer für mich ist meine Weiterentwicklung als Unternehmerin. Die Präzisierungen meiner Überzeugungen, meines Leistungsversprechens und meines Claims lassen mich nun viel selbstbewusster auftreten. Fortschritte erzielte ich bei der Aufnahmetechnik von Selfies und Videos sowie in der Bildbearbeitung. Als eines meiner Jahresziele für 2026 hatte ich mir eine Alpentour vorgenommen und die Planung dafür habe ich bereits abgeschlossen. Yeah!
Über-mich-Seite überarbeitet
Ursprünglich bestand die Über-mich-Seite im Wesentlichen aus nüchternen Fakten und Tabellen mit meinen Werdegang und Kenntnisse. Doch es fehlten Aspekte meiner Arbeit und meiner Persönlichkeit, damit sich jemand, der mich nicht kennt, quasi auf einen Blick ein umfassendes Bild machen kann. Und ich gebe zu, über meine Überzeugungen, mein Leistungsversprechen und meinen Claim habe ich mir erst bei dieser Gelegenheit wirklich Gedanken gemacht. Ich hätte nie gedacht, welch wichtigen Schritt diese Überlegungen für meine Weiterentwicklung als Unternehmerin bedeuten.
Mein Leistungsversprechen: Klarheit
Bei der Überarbeitung der Über-mich-Seite wurde mir erst klar, dass ich das bislang auf meiner Homepage in all ihren Varianten nie explizit formuliert hatte. Sicher verändern alle meine Angebote die Konfliktsituationen, doch wessen kann sich ein Interessent sicher sein, wenn er Zeit und Geld und Nerven investiert? Er bekommt als Minimum Klarheit über eigene Empfindungen, Prioritäten und Sichtweisen, und über die Empfindungen, Prioritäten und Sichtweisen der anderen Parteien.
Seit ich selbst Klarheit über mein Leistungsversprechen gewonnen habe, fühle ich mich viel selbstbewusster. Ich war sehr überrascht davon, aber es bedeutet einen echten Schritt vorwärts für mich. Es nahm mir den selbst erzeugten Druck Harmonie herstellen zu müssen. Ich bin nicht für das Ergebnis zuständig, nur für den Rahmen. Und den Klienten ist nun deutlich, was sie erwarten können. Klarheit ist das Minimum, alles Weitere der Bonus.
Meine Überzeugungen
Klarheit ist für mich die Basis für Verständigung. Hierbei steht Selbstklärung noch vor dem Verstehen des Gegenübers.
Sich ernsthaft Zuhören und aufeinander Eingehen halte ich für grundlegend für das Zusammenleben. Zuerst in der Familie, dann in der Gesellschaft. Leider habe ich wie viele andere das in meiner Herkunftsfamilie nicht so vermittelt bekommen. Doch durch meine eigene Weiterentwicklung weiß ich, dass man seine Kommunikationsmuster nachhaltig verbessern kann. Und das und einen respektvolleren Umgang miteinander brauchen wir dringend.
Mein Claim: Offen in die Zukunft
Seit ich mich für die reine Selbstständigkeit entschieden habe, habe ich viele vorgezeichnete Pfade verlassen. Keine exakten Arbeitszeiten mehr und alles, was den Alltag einer Angestellten ausmacht. Ich liebe die jetzige Flexibilität und die überraschenden Impulse, die ich durch meine Umwelt und meine Arbeit bekomme. Beispiele für letzteres habe ich oben erläutert.
Auch meine Klienten sollten offen für die Zukunft sein. Natürlich wünschen sie sich, dass ihre eigenen Ziele umgesetzt werden. Im Laufe des Prozesses weicht die Starrheit auf und es wachsen Ideen, die vorher nicht vorstellbar waren. Klärungen und Perspektivwechsel säen die Samen, die mit der Zeit aufgehen. Und wie in der Natur üblich, entstehen die verschiedensten Mischungen oder etwas ganz Neues.
Seite ‚Ausbildung‘ hinzugefügt
Ab sofort sind meinen Aus- und Fortbildungen und meiner Arbeitsweise eine eigene Seite gewidmet. Wer mehr als die Zusammenfassungen auf der Über-mich-Seite lesen möchte, findet hier alles ausführlich dargestellt.
Zusätzlich habe ich hier mein bisheriges ehrenamtliches Engagement aufgeführt. Bald kommt ein weiteres hinzu – die Details werden noch nicht verraten.
Mein Profil beim Bundesverband Mediation (BM) aktualisiert
Der BM hatte bereits im Sommer 2025 seine Webseite überarbeitet und mich auf mein brachliegendes Profil aufmerksam gemacht. Doch zu diesem Zeitpunkt setzte ich meine Prioritäten anders und konnte mich erst im Januar 2026 darum kümmern. Und nun präsentiere ich mein Profil: Die Daten sind nun aktuell, vollständig und mit Bildern ergänzt.

Geschäftliche Selfies verbessert
Für die Bilder habe ich mit natürlichem und künstlichem Licht experimentiert und verschiedene Hintergründe ausprobiert. Nebenbei habe ich gelernt, durch welche Einstellungen sich Auslösen und Anatomie verbinden lassen, damit man keine Teleskop-Finger braucht. Seither schaue ich weniger verkrampft in die Kamera, bin aber nicht immer rechtzeitig in Pose oder blödle rum. In die Galerie habe ich eine kleine Auswahl meiner aussortierten Versuche gestellt.
Einen weiteren Fortschritt brachte der Einsatz meines Stativs. Das hatte die letzten Jahre ein Schattendasein im Regal geführt und war fast vergessen. Jetzt kam es zu neuen Ehren und erweitert die Palette von Bildausschnitten.
Eine neue Welt stellen für mich Videos und Videoschnitte dar. Um natürlichere Fotos zu bekommen, habe ich Videosequenzen von mir aufgenommen, aus denen ich einzelne Bilder ausgekoppelt habe. Aktuell verwende ich den VSDC Free Editor. Schon die kostenlose Version bietet so viele Möglichkeiten, dass ich noch einige Zeit brauchen werde, bis ich damit richtig umgehen kann.
Mein erstes Online-Kennenlerngespräch mit Klienten geführt
Einfach mal drauflos agieren ist nicht mein Ding. Also testete ich vorab die Bedienung des Programms, die Einstellungen für Ton und der frontalen Beleuchtung, ohne dass sie sich in den Brillengläsern allzu sehr spiegelt, und der Position der Kamera.
Schon lange hatte ich mir einen professionellen virtuellen Hintergrund gewünscht, aber die Umsetzung laufend wegen wichtigerer Dinge verschoben. Nun war der Zeitpunkt gekommen und ich erstellte Hintergründe für Zoom und Teams.
Die Generalprobe hielt ich mit meiner Co-Mediatorin Dr. Stefani Arnold ab. In Theaterkreisen heißt es, wenn die Generalprobe schief geht, läuft alles bei der Premiere. Dieser Spruch bewahrheitete sich nicht. Sowohl Probe als auch Premiere funktionierten bestens.
Künftig werde ich so oft wie möglich das Kennenlerngespräch online führen. Ich finde es angenehmer, weil man sich sehen und hören kann und somit einen umfassenderen Eindruck voneinander gewinnt.
Alpenüberquerung vorbereitet:
Viel Arbeit floss in die Auswahl der Route. Wir wollten nicht Fernwanderwegen folgen, die häufig überlaufen sind. Doch jede Etappe sollte durch landschaftlich reizvolle Gebiete führen, für uns bergsteigerisch zu bewältigen sein, und bei einer bewirtschafteten Hütte enden. Wir entschieden uns für eine Tour von Rauris nach Greifenburg, die u.a. über die Hohen Tauern führt. Sollten manche Stellen bei Schlechtwetter zu riskant sein, wissen wir, wie wir sie umgehen werden. Am Ziel werden unsere Männer uns aufgreifen und wir verbringen alle zusammen einige Tage in Klagenfurt.
Ich bin voller Vorfreude auf die Tour, was meine Trainingsdisziplin fördert. Joggen bei Eis oder im Regen zählt nicht zu meinen Favoriten. Wenn ich mich davor drücke, verlege ich mich auf Krafttraining im Zimmer.
Kurztrip zur Halbinsel Mettnau
Bei aller Begeisterung fürs Berufliche: Auszeiten erlaube ich mir hin und wieder und genieße sie in vollen Zügen. Und besonders der Bodensee ist immer wieder eine Reise wert, finde ich.
Von Radolfzell aus startete ich meine Wanderung zur Mettnauspitze. Außerhalb des Ortes schlängelt sich ein Pfad parallel zum Wasser durch den Wald. Blätter raschelten bei jedem Schritt. Gelegentlich schälte sich der Umriss eines Spaziergängers aus dichtem Nebel, im Vorbeigehen nickte man sich zu und ging seines Weges. Bis ich beim Aussichtsturm anlangte, hatte sich der Nebel etwas gelichtet und erlaubte von der Plattform aus die Sicht aufs Umland, auf den Gnadensee und Markelfingen am nördlichen Ufer. Am Strand erinnerten Schlitten, Leitern und Rettungsringe an die brüchige Eisdecke des Sees vor einigen Tagen. Der Pfad führte weiter durch Schilf, Wiesen, Wald, bis zur Spitze der Landzunge. Dort wich der Bewuchs zurück und gab den Blick auf den See frei. Von ferne blinzelte die Reichenau durch die Nebelschleier. Erst am Ende meiner Runde setzte sich die Sonne durch und ich genoss im Strandcafé die Aussicht über den glitzernden See.

Über mich: Offen in die Zukunft. Dies ist mein Claim und Motto fürs Leben. Man hat seine Vorstellungen von der Zukunft und dann passiert das Leben. Es erfordert Anpassungen und Weiterentwicklung, es verleiht Impulse und überrascht. Ich fände nichts langweiliger als zu wissen, was ich in den nächsten Jahrzehnte erleben werde. Dieselbe Offenheit für die Zukunft bringen Klienten mit. Denn ihre Kreativität führt sie zu Lösungen, die sie sich vorher nicht vorstellen konnten. Mehr über mich erfahren Sie hier.










